Zwischen Wellen, und Sternen…….
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Der Tag senkte sich still über die See.
Das Wasser war glatt wie dunkles Glas,
nur hier und da zog eine silberne Welle
ihre Spur durch das Mondlicht.
Er stand am Heck des Schiffes und blickte hinaus,
in die Weite.
Irgendwo hinter dem Horizont lebte die Frau,
deren Briefe ihn durch Stürme,
Nebel und einsame Nächte begleitet hatten.
Der Wind trug den Duft von Salz und Ferne über das Deck.
In seiner Jackentasche lag ihr letzter Brief.
Die wenigen Zeilen hatten mehr Wärme
als die Sommersonne über fernen Ozeanen.
Als die ersten Sterne erschienen,
glaubte er für einen Augenblick ihre Stimme
im Rauschen der Wellen zu hören.“
Die See trennt uns nicht,“
hatte sie geschrieben,“
.Sie verbindet unsere Träume.
Er lächelte,
Und während das Schiff ruhig seinen Kurs hielt,
wusste er,
das irgendwo am anderen Ende des Meeres
dieselben Sterne über sie leuchteten.
Manchmal beginnt die größte Nähe genau dort,
wo der Horizont am weitesten entfernt scheint.
DS.02.11.2026