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Als Anna dem schmalen Waldpfad entlang ging
wurde der Nebel dichter,
Die letzten goldenen Blätter raschelten über den Boden,
als würden Füße unsichtbar durch das unterholz streifen,
Der seltsame kürbis,
den sie zuvor gefunden hatte,
leuchtete nun schwächer,
Dafür bemerkte sie etwas anderes,
Tief zwischen alten Buchen schimmerten kleine Lichter,
Nicht eins,
nicht zwei,
sondern Dutzende,
Sie schwebten lautlos durch den Wald
wie kleine tanzende Sterne,
Anna blieb stehen,
“ Wer seid ihr?“
fragte sie vorsichtig,
Die ichter antworteten nicht,
Doch eins löste sich aus der Gruppe
und schwebte auf sie zu,
Es war kaum größer als eine Nuß
und leuchtete in einem bernsteinfarbenen Schein,
Als es direkt vor ihr hielt,
erkannte Anne etwas erstaunliches;
im inneren des lichtes bewegten sich winzige Bilder,
Sie sah lachende kinder,
die vor vielen jahren
durch den selben Wald gelaufen waren,
Sie sah Entedankfeste,
alte Bauernhöfe und menschen
die längst nicht mehr leben,
Es waren Erinnerungen;
“ Nur in der Halloweennacht
darf ein mensch hindurch gehen,
DS,31,10,2626