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Die Nacht roch nach Regen,
als Dr. Mara Pilz die Tür der Notaufnahme aufstieß.
Ein weiterer langer Dienst dachte sie –
bis er vor ihr stand.
Jonas.
Verletzt,
aber lächelnd,
als hätte er vergessen,
dass Blut eigendlich
kein Grund zum Lächeln ist.
“ Ich wollte nur Helfen,“
sagte er,
und seine Stimme war ruhig dabei,
fast zu ruhig für jemanden,
der gerade noch vor wenigen Minuten
eine fremde Frau
aus einen berennenden Auto gezogen hatte.
Mara spürte es sofort:
dieses leise Ziehen,
dieser Funke,
den man nicht plant
und der trotzdem alles verändert.
Sie nähte seine Wunde,
während ihre Hände arbeiteten,
sprachen seine Augen eine Sprache,
die sie seit Jahren nicht mehr gehört hatte.
Nicht laut –
Nicht übertrieben,.
Nur echt.
Als er ging,
blieb etwas in ihr zurück –
ein Herzschlag,
der nicht mehr ganz ihr eigener war.
—–
Dank an das Pflege und Ärztetam des BSK.
DS.23.08.2026