Mein Herbstspaziergang …….
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Der Nachmittag neigte sich langsam dem Ende zu,
als ich den schmalen Waldweg betrat.
Die Sonne stand bereits tief
und schickte ihre goldenen Strahlen
durch die bunten Baumkronen.
Es war einer jener Herbsttage,
an denen die Natur ihr schönstes Kleid angezogen hat.
Unter meinen Füßen raschelte ein Teppich aus roten,
gelben und braunen Blättern.
Jeder Schritt erzeugte ein leises Knistern,
das sich mit den sanften Flüstern des Windes vermischte.
Die Luft war frisch und klar
und trug den würzigen Duft von Moos,
feuchter Erde und Pilzen mit sich.
Hier und da löste sich ein Blatt von seinem Ast
und tanzte wie ein kleiner Schmetterling zu Boden.
Es war als würde der Wald
ganz eigene Melodien spielen.
Kein Verkehrslärm keine Hektik des Alltags.
Nur die stimmen der Natur.
Am Wegrand enteckte ich einige Pilze,
die neugierig zwischen Farnen
und Moospolstern hervorlugten.
Ein Eichhörnchen huschte flink
über einen Baumstamm
und verschwand ebenso schnell
wieder in den Ästen.
Ein kurzen Augenblick
blieb ich stehen
und genoss die Stille.
Der Herbst erinnert uns daran,
dass Loslassen etwas schönes sein kann.
Die Bäume halten ihre Blätter nicht fest.
Sie lassen sie ziehen
und vertrauen darauf
dass im kommenden Frühling
neues Leben erwacht.
Vielleicht ist gerade das
eine der wertvollsten Botschaften,
dieser Jahreszeit.
Als die Sonne langsam hinter den Bäumen versank,
färbte sich der Himmel in warmen Orange und Rottöne.
Der Wald wurde stiller,
die Schatten länger.
Mit jedem Schritt nach Hause
nahm ich von dieser Ruhe mit.
Und so endete mein Herbstwaldspaziergang
nicht nur mit bunten Blättern
an den Schuhen,
sondern auch mit einem Herzen
voller Dankbarkeit
für die kleinen Wunder,
die uns die Natur jeden Tag schenkt.
Möge jeder Herbsttag uns daran erinnern,
inne zu halten,
tief durchzuatmen
die Schönheit des Augenblick’s zu entecken.
,DS.18.natur10.2026