Wir haben uns

 

daran gewöhnt

zu zu hören

 

das unausgesprochene in uns

auf zu saugen

 

wie ich dir erzähl

wie verzweifelt ich war

vor Sehnsucht nach dir

ich mit gequälter Stimme und

mit Blicken dich umtänzelte

 hoffte auf deine Worte

an mein Ohr

ich liebe dich

 

aber nichts der Erwartung

geschieht

nur stille

dein leerer Blick

ohne Gefühl

da wusste ich es

hat keinen Sinn

auf dich zu warten mehr

 

erst viel später

es viel dir schwer

es zu zu geben

höre ich deine Worte

 ich war mir nicht sicher

das Ja ist das eine

doch das Wahr machen

eine andere Sache

 

 

 


Dieter Schönefeld - Copyright 2020. All rights reserved.

Veröffentlicht18. Oktober 2020 von Dieter Schönefeld in Kategorie "Gesellschaftskritische Lyrik

Schreibe einen Kommentar