Die Eisgrenze …….
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Ein Trawler ROS 216 “ Brandenburg „
zog durch graue Wogen,
der Wind war hart,
das Meer war schwer.
Ich stand am Bug des Schiffes,
vom Sturm umflogen,
und vor uns lag das weite weiße Meer.
Die Eisgrenze war ein stiller Wächter,
Ein Riss im Blau,
ein kalter Traum.
Dort wurden Männer still und echter,
dort sprach das Meer in alten Raum.
Die Jahre sind fordgezogen,
doch in mir klinkt der Norden –
Spitzbergen einem Schild mit Eisbären drauf.
Gjelder hele Svalbard
Mit Schlitten steht er dort wie ne‘ Geschichte,
die nimmt den Faden meinen auf.
Mein Sohn lacht im Wind,
die Welt ist weit,
doch spürt er den selben Klang:
den ich einst hörte – Lebenslang.
So treffen sich in einem Bild zwei Wege,
die das Eis vereint.
Der Vater einst im Sturmgefilde,
der Sohn im Licht,
das freundlich scheint.
Und beide tragen,
still umworben,
ein Stück von Spitzbergen nach Hause mit.
Denn wer einmal stand dort,
denn geht die Sehnsucht nie mehr aus.
DS.03.07.2026