27 August 2025

„Auf dem Fels der Lorelei“

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Es war ein früher Sommertag, als wir uns auf

den Weg zur Lorelei, Deutsche Eck, gemacht haben

die beiden Kinder, meine Lebenspartnerin und ich.

Voller Vorfreude auf das Sagenumworbene Rheinufer.

der Rhein glänzte im Sonnenlicht, als wollte er

uns Geschichten erzählen, zwischen den Weinbergen

lag ein Duft von Abendeuer in der Luft.

Der Aufstieg zum Lorelei – Felsen war still – nicht

aus Anstrengung, sondern aus Ehrfurcht.

Als wir vier oben ankamen, standen die Kinder

staunend da, die Augen weit vor Staunen aufgemacht.

Und meine Partnerin lächelte in den Wind, der durch

ihre Haare fuhr wie eine sanfte Melodie.

Später dann saßen  die Kinder und ich auf Lorelei’s Schoß.

Die Lorelei still  und schön, wie eine

 Wächterin auf den Rhein.

Sie lächelte, wie wir alle vier erkennen konnten

und das Flüstern des Windes das uns sagte, „Will-

kommen“ Die Kinder lachten, Dann wanderte

unser Blick den Rhein entlang, wo gerade ein Fracht-

schiff vorbei zog. Und in diesen Moment, waren wir Stolz

einmal hier gewesen zu sein.

Fern ab unseres  Zuhause inSachsen- Anhalt.

Die Zeit hielt inne und die Sage wurde

zum Teil unserer eigenen Geschichte unser Harz.

——

Ein Tag am Rhein

 

wo die Weinberge

die Lorelei

zu treffen sind

 

sah man mich

durch die Stille gehen

ein Lächeln huschte an mir vorbei

kaum zu fassen

 

die Lorelei

blieb still sitzen

sie ist schön

 

ich mag sie

fällt mir dazu sein

mein Herz klopfte leicht

die Luft so klar

der Rhein floss dahin

doch ich trug das Bild

der Lorelei

den Rhein

nach Hause mit

DS.BS

27.08.2025

 

 

 

 

 

26 August 2025

Die Farben von Paris …..

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Es war eine Sternenklare Nacht in Paris.

die Stadt funkelte, und mitten in

ihrem Herzen stand der Eifelturm.

Camilie eine junge Künstlerin, saß auf

einer Bank nahe des Eifelturms, ihr Skizzenbuch auf den Knien.

Sie hatte unzählige Male versucht, die Eleganz des Turms zu malen.

Camilie stand vor ihre Leinwand, Die Pinsel fest in der Hand.

Vor sich erhob sich der Eifelturm majestätisch und herausfordernd.

Seit Wochen hatte sie sich vorgenommen, ihn

zu malen, doch jedes Mal, wie sie es versuchte

erschien das Bild in ihren Gedanken lebendig,

aber auf der Leinwand ….. einfach falsch.

“ Es gibt so viele Gemälde vom Eifelturm“, dachte sie.

Wie kann ich ihn auf meine eigene Weise malen?“

Der Himmel über Paris war in sanfte Rosatöne getaucht,

ein Sommerabend voller Licht und Leben.

Touristen schlenderten entlang der Seine, Musiker

spielten ihre Melodien, und Camilie saß da

und ließ sich treiben.

Sie beobachtete nicht nur die Farben des Turmes

sondern die Farben, die ihn umspielten;

das Gold des Sonnenlichtes, das Blau

des Himmels, das schimmernde Grau des Metalls.

Sie tauchte ihren Pinsel in ein kräftiges Rot.

Warum nicht? Sie wollte nicht einfach

den Eifelturm malen, sondern ihr Paris.

Mit schnellen, mutigen Strichen ließ

sie die  Farben explodieren ….. die Eleganz

des Turmes eingebettet in das Chaos der Stadt.

Als sie fertig war, betrachtete sie ihr Werk.

Es war nicht makellos, nicht detailliert,

aber voller Leben.

Zum ersten Mal sah sie den Eifelturm

nicht nur als Bauwerk, sondern als Gefühl.

Und genau das war ihre Kunst.

DS,BS

26.08.2025