Der Blick aus dem Fenster
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Es war an einem dieser stillen Wintertage,
an den die Stadt in Watte lag.
Ich saß am Fenster,
die Hände noch warm von Handarbeiten,
und beobachtete, wie der Abend
sich über die Dächer legte.
Eigendlich habe ich mich nur ablenken wollen –
doch meine Gedanken
wanderten zum Fenster hin.
Ich lehnte mich zurück,
zog die Decke ein Stück höher und ließ
die Wärme in mich sinken.
Ich war einer dieser Männer,
die man erst bemerkt,
wenn man sie braucht.
Einer, der mit einem einzigen Blick sagen konnte:
Ich bin da.