Monic

war  eine frau

ich kannte sie nun einige zeit

aber so richtig schlau bin ich

aus ihr nicht geworden

sie suchte einen mann

für sich und ihre kinder

schön und gut

gegen ihre sprösslinge

hatte ich nichts einzuwenden

ihr ganzes verhalten zu mir

war etwas sonderbar

ich durfte nicht mit

ihr schlafen auch nicht

in gegenwart ihrer kinder berühren

gut ich wollte nichts überstürzen

gab ihr zeit

 

das änderte sich ein sonnabend

wir gingen miteinander

zum tanzabend

kurz vor dem eingang

gab sie mir zu verstehen

das wir beide

jetzt getrennt voneinander

in saal gehen

sie wollte sehen

ob eine andere frau

zu mir am tisch kommt

sie bestand darauf

ich hatte die nase voll von ihr

auf was wollte sie

nur hinaus

 

denn ganzen abend

lies sich monic

nicht mehr blicken

ihre freundinnen waren ihr wichtiger

als ich

 

wie es das schicksal wollte

stand plötzlich eva

vor mir am tisch

ob ich auch allein bin

ohne eine antwort abzuwarten

setzt sie sich neben mich

wir unterhilten uns

plötzlich fragte sie

ob ich mit ihr tanzen würde

ja warum nicht

dann komm

sie zog mich

auf die tanzfläsche

so hatte ich eine

neue freundinn

ich erzählte eva von monic

sie lachte nur

du kommst mit zu mir

nach hause

 

um mitternacht trafen wir

eva und ich

auf monic

kommst du mit mir mit

fragte mich monic

darauf antwortete eva schlagfertig

nein rolf kommt mit zu mir

monic drehte sich blitzartig herum

und rannte davon

eva lächelte nur


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Veröffentlicht25. August 2020 von Dieter Schönefeld in Kategorie "Gesellschaftskritische Lyrik

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