12 Juni 2026

Land und Leute ……

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In NS,

erkennt man die Leute schon von weitem:

Sie gehen ruhig,

reden wenig –

aber wenn es ums Feiern geht,

stehen sie plötzlich da wie alte Freunde.

Auf den NS -Tag,

sieht man das besonders gut.

Da schlendert der Ostfiese neben der Harzerin,

der Heidebauer nickt den Städtern zu,

und alle tun so,

als hätten sie sich schon drei Ernten gekannt.

Zeichendurch richt’s nach Bratwurst,

irgendwo spielt eine Kapelle,

und das Wetter macht wie immer, was es will.

Die Leute zucken nur mit den Schultern.

NS. ebend.

Und jeder nimmt am Ende,

ein Stück Heimat mit nach Haus.

—–

Zwischen Heide

Harz und Meer

In der Heide duftet der Morgen

nach Wachholder

und weitem Land.

Im Harz

rauscht der Wind

durch die Fichten,

als erzähle er alte Geschichten.

An der Ostsee

glitzert das Wasser

wie in stilles Versprechen.

Und an der Nordsee

schlägt das Herz

im Takt der Gezeiten –

mal sanft,

mal wild.

DS.12.06.2026

11 Juni 2026

Wohin der Wind mich trägt ………

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Ich setzte mich an den Tisch,

nicht um zu warten,

sondern um aufzubrechen.

Die Welt liegt vor mir,

nicht als Landkarte,

sondern als leises Flimmern im Kopf.

Ein Satz wird zu einem Pfad,

ein Bild zu einer Brücke,

ein Gedanke zu einem Hafen.

Ich reise um die Welt

ohne den Stuhl zu verlassen.

Nach Norden,

ohne die Jacke zu schließen.

Nach Süden,

ohne die Koffer zu backen.

Und jedes mal,

wenn jemand meine Zeilen liest,

geht ein kleines Fenster auf –

bei mir und meinem  Lesern.

Vielleicht denke ich,

ist das die schönste Art zu reisen:

Nicht mit den Füßen,

sondern mit dem Herzen,

und mit Worten.

die um die Welt gehen.

DS.11,06.2026