8 April 2026

Ein schöner Frühlingstag ………

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Am Nachmittag stand die Sonne über die Stadt

wie eine freundliche Besucherin,

die sich Zeit lässt.

Auf den Wegen glitzerten noch kleine Pfützenreste vom Morgen,

als hätten sie beschlossen,

noch ein wening mitzuspielen.

Ein leichter Wind strich durch die umliegenden Büchen,

nicht eilig,

eher wie jemand,

der kurz nach dem Rechten sieht.

Auf einer Bank saß ein älterer Herr –

und hielt das Gesicht  in die Wärmende Sonne.

Er tat nichts besonderes,

und gerade das machte den Nachmittag um so schöner.

Neben ihn lag ein kleiner Schatten,

der langsam weiter wanderte,

als wolle er zeigen:

Auch die Ruhe hat ihre Bewegung.

Ein Eichhörnchen hüpfte heran,

mit einen gewissen Abstand

und schaute prüfend,

ob es vieleicht etwas leckeres zu holen gäbe.

und entschied sich dann,

das Gesellschaft auch ohne Brösel

in Ordnung ist.

Für einen Augenblick waren die beiden –

Tier und Mensch –

einfach nur Teil desselben stillen Nachmittags.

Als die Sonne sich schließlich senkte,

färbten sich die Häuserwände

in ein weiches Gold.

Der Mann stand auf,

klopfte sich die Hose ab und lächelte,

als hätte ihm der Nachmittag etwas in die Hand gedrückt,

das man nicht sieht,

es aber spürt.

Und so ging er heim –

mit einen kleinen Stück Sonne im Herzen,

das bis in den Abend reicht.

DS.BS.08.04.2026

 

 

 

 

 

 

 

4 April 2026

Der Frühling, der sich nicht mehr versteckt!

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Heute Morgen war der Frühling wieder unterwegs –

nicht offiziell,

versteht sich,

eher inkognito.

Er schlich sich über den Innenhof,

als wollte er prüfen,

ob jemand zuschaut.

Doch die Tulpen haben ihn natürlich sofort erkannt.

Sie standen da wie kleine Zeugen und riefen:

„Da ist er der Frühling“!

Wir haben ihn gesehen.

Der Frühling jedoch tat so,

als ginge ihn das nichts an.

Er rückte nur ein bisschen Licht zurecht,

schob einpaar Wolken zur Seite,

und ließ die Luft nach Abendeuer riechen

und plötzlich hatten selbst die Spatzen etwas zu besprechen.

Man hörte es deutlich:

ein leises aufregendes

„Endlich!“

Vieleicht war das das Schönste,

an dieser Jahreszeit.“

Sie kommt nicht mit Trompeten,

sondern mit einen stillen Lächeln.

Und wer genau hinsieht bemerkt.

Dieses Lächeln.

DS.BS. 04.04.2026