Zwei leise Herzen ……..
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Sie lernten sich an einem dieser Tage kennen,
an denen die Stadt etwas zu laut war.
Er stand am Fenster eines kleinen Cafes,
sie suchte einen Platz,
und als sich ihre Blicke trafen,
war dieses kaum merkliche Nicken –
als hätten sie sich schon einmal gesehen,
irgendwo zwischen Traum und Erinnerung.
Sie setzten sich zusammen,
ohne es zu planen.
Er sprach wenig,
sie sprach leise,
und doch füllte sich der Raum
mit einer Art von Nähe,
die man nicht erklären kann,
weil sie einfach geschieht.
Am Abend gingen sie ein Stück nebeneinander her.
Nicht Hand in Hand,
aber nahe genug,
dass man die Wärme spürte.
Sie erzählte von ihrem Garten,
er von seinen Spaziergängen.
Nichts Großes,
nichts Dramatisches und doch
fühlte es sich an,
als würde etwas zwischen beiden beginnen.
Die nächsten Wochen wurden ihre Abende
zu einen Ritual.
Sie trafen sich,
mal zufällig,
mal absichtlich,
und jedes Mal war es,
als würde die Welt um sie herum
ein wenig schöner.
Sie mochte seine ruhige Art,
dieses sanfte zu hören,
das nicht drängte.
Er mochte ihr Lächeln,
das immer etwas schelmisch wirkte.
Als würde sie sich selbst,
nicht ernst nehmen.
Am Tage gingen sie beide ihre Wege,
frei,
ohne Erwartungen.
Aber am Abend fanden sie sich wieder –
zwei Menschen,
die nichts voneinander forderten
und sich gerade deshalb
so viel geben.
DS.04.06.2026