Frühling am alten FKK-Strand …….
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Es war einer der ersten warmen Tage,
an denen die Sonne noch tastend über die Haut strich,
als müsse sie sich erst vergewissern,
ob der Frühling wirklich bleiben darf.
Ich ging den sandigen Pfad hinunter,
dorthin,
wo früher das kleine Holzschild stand:
“ FKK – Bereich.“
Heute ist es verschwunden,
aber der Wind weiß noch,
wo es hingehört.
Damals zu meiner Zeit,
war der Strand ein Ort ohne Titel und ohne Tarnung.
Hier war Weiblein und Männlein so nackt wie die Kinder,
und niemand wunderte sich darüber.
Man ließ die Hüllen fallen und mit ihnen
ein Stück -Alltagsschwere.
Es war Freiheit,
ganz ohne große Worte.
An diesem Fruhlingstag aber war ich allein.
Nur eine Mowe saß auf dem alten Bühnenkopf
und schaute mich an,
als wollte sie sagen.
“ Na alter Freund wieder da?“
Ich setzte mich in den Sand,
zog die Schuhe aus
und ließ die Füße
in die noch kühle Ostsse sinken.
Für einen Moment war alles wieder da:
das Lachen, das unbeschwerte Durcheinander,
die Gespräche,
die nie nach Politik klangen,
sondern nach Sommer und Salz.
Der Strand heute war leer,
aber er trug die Erinnerungen wie ein altes Echo.
Vieleicht ist das der wahre Frühling –
wenn etwasVergangenes noch einmal leise aufblüht,
nur für einen Augenblick,
und man spürt,
dass man es nicht ganz vergessen hat.
DS.BS.02.04.2026