17 März 2026

Wir Brückenbauer…….

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Manchmal sitze ich hier und staune über mein eigenes Leben.

Ein Mann,

der gesundheitlich nicht gerade auf Rosen gebettet ist,

und doch seit Jahren- Besuch aus aller Welt – Internet bekommt.

Nicht im Wohnzimmer, sondern auf meine Website,

wo Worte wohnen und Gedanken leise Platz nehmen.

Das Gute  daran ist:

Viele Nationen sind längst meine Stammgäste.

Sie kommen lesen, bleiben einenMoment.

Vor Jahren hätte ich mir das nicht einmal zu traümen gewagt.

Damals war die Welt für mich weit weg,

und ich mitten drin, aber ohne Kompass.

Heute weiß ich:

Manchmal baut man Brücken ohne es zu merken.

Man schreibt,

man teilt,

man bleibt offen-

und plötzlich verbinden sich Menschen,

die sich nie begegnet wären.

Bauen wir Völker,

der Kontinente,

unsere Brücken weiter aus.

DS.BS. 17.03.2026

 

 

 

 

16 März 2026

Der Mann mit dem Knoten in der Tasche…….

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Es war einer diese Tage,

an denen die Nordsee aussah,

als hätte jemand einen grauen Teppich ausgerollt.

Kein Wind,

nur dieses ruhige Atmen des Wassers.

Rolf,

Bootsmann seit dreißig Jahren, stand am Bug der “ Mathilda,“

einem alten Küstenfrachter,

der mehr Geschichten kannte als jeder seine Männer.

In seiner Hosentasche trug Rolf immer ein Stück Tau –

nicht länger als eine Handspanne.

darin ein sauberer Kreuzknoten.

“ Für später,“

sagte er,

wenn jemand danach fragte.

An diesem Morgen stand ein junger Matrose neben ihm,

kaum zwanzig,

frisch am Bord,

die Hände noch weich von Landleben.

Er wirkte verloren,

wie jemand,

der zwar mutig genug war,

aufs Meer zu gehen,

aber nicht wusste,

ob das Meer ihn auch wollte.

Rolf sah ihn an,

dann das Wasser,

dann wieder ihn.

“ Weißt du, warum ich den Knoten immer dabei habe?“

Der junge Matrose schüttelte  den Kopf.

“ Weil er mich daran erinnert,

dass alles hält,

wenn man’s richtig verbindet.

Menschen,

Leinen,

Entscheidungen.

Ein guter Knoten ist kein Trick.“

Er ist ein Versprechen.“

DS.BS.16.03.2026