4 Dezember 2025

Im Verschneiten Wald

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Der Wald lag still unter einer Schneedecke.

Die Tannen trugen schwere Schneekronen, und jeder

Schritt knisterte leise im Forst.

Zwischen den Bäumen glitzerte das Licht

des Mondes, als hätte jemand silberne Sterne

auf den Boden gestreut.

Ein alter Förster stampfte durch den Schnee, sein Atem

bildete kleine Wolken.

Er war auf dem Weg zur Hütte am Waldrand, wo er

jedes Jahr am ersten Advent eine Laterne entzündete.

Diese Laterne sollte den Wandersleuten den Weg weisen –

ein kleines Zeichen, dass niemand allein

durch die Dunkelheit gehen musste.

An diesem Abend jedoch hörte er ein leises Klingen,

es war, als ob kleine Glöckchen im Wind schwebten.

Neugierig folgte er  dem Klang und erblickte,

ein kleines Rehkitz, das ein goldenes Band um den Hals trug.

Das Rehkitz blickte ihn an, und für einen Augenblick

schien es, als wollte es ihn führen.

So folgte der Förster dem Rehkitz in den Wald, bis er

zu einer Lichtung kam.

Dort standen Kinder aus dem Dorf, die einen

Tannenbaum geschmückt hatten.

mit Äpfeln, Nüssen und selbstgebastelten

Sternen, Sie sangen dazu leise Weihnachtslieder, und

das Rehkitz stellte sich neben sie, als gehöre es dazu,

der alte Förster lächelte.

„Weihnachten,“

dachte er,

ist überall dort wo Menschen

 zusammenkommen – selbst im tiefsten Wald.

DS. BS

04.12.2025

3 Dezember 2025

Kinderlachen

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Die Flocken tanzen l

eis‘ im Wind

ein Wunder spürt

schon jedes Kind

Die Augen glänzen hell und klar

als wär die Welt ein Märchen gar

 

Ein Lachen klingt

durch die kalte Nacht

das es Herzen sprengt.

es hüpft, es springt

es klingt so frei

wie Glockenklang im Wintertagen

und wo die Freude

Kinderlachen hört

wird das Leben

mit Licht erfüllt

DS.BS

03.12.2025