Zur Erinnerung …….
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Der Winter Neunzehnhundertachtundsiebzig /
Neunzehnhundertneunundsiebzig war ein strenger Geselle,
der die Welt in ein eisiges Schweigen hüllte.
Die Schneedecke war dick und unnachgiebig,
der Frost und die Tage schienen endlos kalt.
Die Bäume standen kahl und schwer beladen, ihre Äste
bogen sich unter der Last des gefrorenen Schnees.
Die Luft war zwar klar und scharf,
jeder Atemzug ein kleines Wölkchen,
das in der Stille verschwand. es gab aber auch
eigenartige Schönheiten zu bewundern.
Und die Kinder konnten endlich wieder Rodeln,
bis in die Abendstunden hinein.
Und die Stadt wirkte stiller, viel langsamer,
als ob sie sich zur Ruhe legte und Kraft sammelte
für den kommenden Frühling.
An die Geschichten die Erzählt wurden,
um die Kälte zu vertreiben und die Herzen zu Erwärmen.
Dieser Winter 1978/79 war hart, ja – aber er war auch ein Teil
unserer Geschichte, ein Kapitel voller Stille und dazugehöriger
Ausdauer jedes Bürgers, das uns lehrt,
die kleinen Spuren der Hoffnung zu sehen,
wenn um uns herum alles gefroren ist.
DS.BS.04.01.2026