8 Dezember 2025

Das Geheimnis des Räuchermännchens ……….

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In einen kleinen Dorf im Erzgebirge lebte einst

ein Räuchermännchen.

es war aus Holz geschnitzt, trug einen

 grünen Mantel und eine kleine Pfeife.

Tagsüber stand er still auf dem Fensterbrett,

doch wenn die Dämmerung einbrach und

die Kerzen entzündet wurden,

begann er zu Leben.

Aus seiner Pfeife stieg duftender Rauch,

der die Stube mit Wärme und Geborgenheit erfüllte.

Die Kinder des Dorfes glaubten,

das der Rauch seiner Pfeife Geschichten erzählen könne.

Und tatsächlich:

Wer genau hinsah,

erkannte im Nebel kleine Bilder

verschneite Wälder, funkelnde Sterne

und manchmal sogar

den Schlitten des Nikolaus.

Eines Abends,

kurz vor dem Nikolaustag,

war der Rauch besonders geheimnisvoll.

Er formte eine Tür aus Licht.

Die Kinder staunten,

und ehe sie sich versahen,

trat der  Nikolaus hindurch.

Sein roter Mantel glänzte,

und in der Hand hielt er einen goldenen Stab,

„Liebes Räuchermännlein,“

sprach der Nikolaus,

„dein Rauch hat mir den Weg gezeigt.

Heute Nacht will ich den Kindern Freude bringen,

doch allein ist mein Sack zu schwer.

Da nickte das Räuchermännlein und sprang von Fensterbrett.

Gemeinsam zogen sie durch das Dorf;

der Nikolaus mit seinem Sack voll Spielzeug voller Äpfel,

Nüsse und auch Schokolade,

das Räuchermännlein mit seiner Pfeife,

die den Weg erhellte.

Überall,

wo sie hinkamen,

erfüllte sich die Luft mit Duft mit Freuden.

Am nächsten Morgen fanden die Kinder ihre

Stiefel gefüllt und erzählten von einen Traum,

in dem Rauch des  Räuchermannleins und Nikolaus

Hand in Hand durch die Nacht gewandert waren.

Seitdem sagt man im Dorf:

Wenn der Räucherduft besonders schon tanzt,

dann ist der Nikolaus nicht mehr weit.

 

Weihnachtskalender:

Ein kleiner Funken

zart und sacht

wird groß und hell

in tiefster Nacht

DS. BS

08.12.2025

6 Dezember 2025

Nikolausgeschichten …….

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Der vergessene Stiefel

 

Eines Abends stellte die kleine Mia

ihren Stiefel vor die Tür.

Doch am Morgen war er leer, Traurig ging sie hinaus –

bis sie sah, dass der Nikolaus den Stiefel

versehentlich im Nachbareingang gestellt hatte.

Am Nachmittag feierte sie mit den Nachbaren

ein kleines Fest, und Mia lernte:

Manchmal bringt Nikolaus nicht nur

Süßigkeiten, sondern auch neue Freunde.

—–

Das kleine Geschenk

 

Ein Kind hatte kein Geld für Geschenke.

Es Bastelte aus Papier einen Stern und legte ihn

unter den Weihnachtsbaum.

Am nächsten Tag strahlte der Stern

heller als alle anderen Lichter.

Mia erkannte:

Das größte Geschenk ist nicht teuer –

es kommt von Herzen.

 

Der heimlich  Helfer

 

Eine alte Frau im Heim am Ringgleis

hatte keine Familie mehr.

Am Nikolausmorgen fand sie vor ihrer Tür

einen Teller mit Keksen und einen Brief:

“ Du bist nicht allein.“

Niemand wusste, wer es hingelegt hatte.

Aber alle spürten:

Der Nikolaus war da – vieleicht in Gestalt

eines Mitbewohners, der einfach

nur gutes tun wollte.

PS. Schlusswort zu den Nikolaus Geschichten.

Der Nikolaus hat uns in diesen Geschichten besucht –

mal mit einen Apfel, mal mit einer Kerze, mal mit einen

kleinen Zeichen der Freundschaft.

Vileicht war es nicht immer sichtbar, doch seine

Botschaft bleibt, Freude teilen, Licht schenken

und Herzen wärmen.

Möge jeder Leser/in ein Stück dieser Wärme mitnehmen

und spüren, dass der Nikolaus nicht nur

eine Erinnerung ist, sondern ein Begleiter, der uns

jedes Jahr daran erinnert:

Kleine Gesten können Großes bewirken.

—–

Für meinem Weihnachtskalender;

Ein Kissen weich, ein warmer Ort, trägt deine Seele, Heim.

DS.BS