17 März 2026

Gedanken zur Buchmesse in Leipzig 2026

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Am Donnerstag 19.03, öffnet die Buschmesse ihre Tore.

Ein großes Fest der Literatur,

heißt es.

Und ja,

für einige ist es das auch.

Aber nicht für alle Autorn.

Es gibt unzählige Schreiberlinge,

die Menschen erreichen,

die Brücken der Nationen bauen –

und trotzdem bleiben sie draußen.

Ich gehöre zu ihnen.

Ich sage das nicht aus Neid:

Sondern aus Ehrlichkeit.

Literatur ist größer als alle Hallen,

größer als Profitgierige Verlage,

größer als Programme.

Sie entstehen in Küchen,

in Krankenbetten,

in stillen Zimmern,

in Nächten,

in denen man schreibt,

obwohl niemand zuschaut.

Vieleich sollte eine Buchmesse auch die feiern,

die Leisen,

Unabhängigen,

die ohne großer Bühne

trotzdem Menschen in aller Welt erreichen.

Denn am Ende entscheidet nich die Buchmesse,

wer ein Autor der Herzen ist – sondern

die Leserin und der Leser selbst.

 Keine Profitgierige Jury.

DS.BS.17.03.2026

 

 

 

 

 

 

15 März 2026

Stiller Aufbruch der Generationen…….

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Die siebziger Jahre war eine Zeit,

in der vieles einfacher war –

und manches auch strenger.

Da zu dieser Zeit

in vielen Haushalten

die Duschen nicht zum Alltag gehörten.

Benutzte man das Spülbecken in der Küche

an denen man sich für den Tag zurechtmachte.

Für meine Freundin und für mich

war das nichts besonderes.

Wir waren jung,

und verliebt.

die Welt um uns herum neugieriger.

An einen frühen Abend

standen wir beide gemeinsam am Waschbecken.

Das Wasser plätscherte,

wir beide lachten etwas zu laut.

Und halfen uns gegenseitig –

beim Waschen unserer Körperteile

es war für uns selbstverständlich,

wir dachten auch nicht darüber nach,

ob sich das gehörte.“

wir taten es einfach.

Da öffnete sich plötzlich die Küchentür.

Und meine zukünftige Schwiegermutter stand im Rahmen,

überrascht,

vieleicht sogar ein wenig erschrocken.

Für einen Moment prallten zwei Welten aufeinander:

ihre von Zurückhaltung und festen Regeln –

und unsere Eistellung dazu,

die sich erst entfaltete,

frei und unbefangen.

Es gab, zwar kein Aufschrei der Schwiegermutter-

nur diesen Blick,

der sagte:

So etwas kannte sie nicht.

Ihre Tochter mit Freund,

nackt in ihrer Küche.

Später klopfte sie aus Sicherheit an die Tür.

Es war kein Drama,

ja –  aber eines das sich von selbst auflöste.

Und am Ende blieb etwas,

das größer war als der Augenblick.

Die Erkenntnis,

das Liebe manchmal mutiger ist

als jede Tradition –

und dass selbst die ältere Generation

sich von ihr berühren lassen können.

DS.BS.15.03.2026