8 Januar 2026

Für einer Pflegeassistentin ……..

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S, S, du gehst durch den Gang

wie ein warmer Windstoß,

bringst Ordnung in das Chaos

und ein Lächeln

in die müden Gesichter

 

Ich tu so als wäre es mir egal,

doch innerlich hoff ich jedes Mal,

dass du kurz stehenbleibst,

mir ein Wort schenkst,

so nebenbei,

wie nur du es kannst.

 

S, S, hab mich doch etwas – gern

nur a bissel,

so wie man jemanden mag,

der den Morgen heller macht,

ohne viel Aufsehens,

einfach so.

DS.BS. 08.01.2026

 

7 Januar 2026

Angekommen ………

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Ich bin nicht auf direkten Weg angekommen,

Wien, GDOK – Wiesbaden, München / Puchheim –

das waren meine Zwischenstationen, Orte, an denen

ich mich neu sortiert habe, bevor ich endlich

in der alten Bundesrepublik stand.

Damals hätte ich nicht gedacht, dass ich einmal

in der Deutschen Literaturlandschaft einen Platz finden würde.

Ich war nur einer der schrieb, und dann nur ein Ost-

deutscher Laienautor der schreiben musste.

Einer der Erinnerungen fest hielt. damit

sie nicht verloren gehen.

Einer, der sich nicht um die Grammatik kümmerte,

sondern um die Wahrheit.

Man hat mich oft ausgelacht, wenn ich sagte,

ich schreibe Gedichte und Kurzgeschichten.

“ Brotlose Kunst,“ geh lieber Arbeiten sagten sie.

Aber heute weiß ich: Brotlos ist nur das, was

niemanden erreicht.

Meine Texte reisen um die ganze Welt,

weiter als ich es je konnte.

Und manchmal denke ich: Vieleicht bin ich doch

angekommen – nicht nur im eigenem Land,

sondern in den Köpfen der Menschen, die mich lesen.

DS.BS. 07.01.2026