13 November 2025

Das Leben der Pinguine ……

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Ein eisiger Morgen bricht über der Antarktis herein.

Der Himmel färbt sich Rosa und Gold,

während die Sonne langsam

über den Horizont steigt.

Auf den endlosen Weiß des Eises

erscheinen dunkle Punkte,

die sich langsam bewegen –

eine Kolonie von Kaiserpinguinen.

Die Tiere stehen dicht gedrängt,

Schulter an Schulter,

und bilden einen lebender Kreis

gegen die Kälte,

Ihre Stimmen mischen sich zu

einem vielstimmigen Chor,

jeder Ruf ist einzigartig,

damit der Partner und Küken

einander wieder finden können.

Zwischen den erwachsenen Pinguinen

huschen kleine,

graue Küken,

die Neugierig ihre Umgebung zu erkunden

und doch immer wieder Schutz

im warmen Gefieder der Eltern suchen.

Wenn Pinguine ins Meer gleiten,

verwandelt sich die Szene.

Aus den tapsigen Gestalten

werden elegante Schwimmer.

Sie tauchen tief hinab,

jagen nach Fischen und Krill,

und ihre Körper bewegen sich

mit einer Leichtigkeit,

die an Tänzer erinnert.

Unter Wasser sind sie frei,

schnell und wendig –

ein Kontrast zu ihrem unbeholfenen

Gang am Land.

Besonders eindrucksvoll

ist die Geduld der Männchen.

Wochenlang stehen sie reglos im Sturm,

das Ei sicher auf ihren Füßen,

bedeckt von warmen Bauchgefieder.

Bei Schneeflocken über das Eis,

weichen sie nicht aus.

Erst wenn das Küken schlüpft,

kehrt das Weibchen zurück,

und gemeinsam füttern sie das kleine Leben,

das in dieser rauen Welt überleben soll.

DS.BS

13.11.2025

 

 

12 November 2025

Der endlose Flug …….

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Es war ein Tag wie gemalt –

der Himmel weit,

das Meer ruhig,

und unser Schiff glitt

durch die Wellen

des Atlantiks.

Ich stand auf den Bootsdeck,

mein Blick in die Ferne gerichtet,

 als ein weißer Punkt am Horizont auftauchte.

Er wurde größer,

majestätischer – und dann erkannte ich ihn;

ein Albatros.

Mit ausgebreiteten Flügeln

segelte er über das Wasser,

ohne einen einzigen Flügelschlag.

Der Wind trug ihn,

als wäre er selbst Teil der Luft.

Seine Bewegungen waren ruhig,

so präzise,

dass man meinen konnte

er sei ein Gedanke,

der fliegt.

Ich hatte die Jahre auf See

 schon viele Vögel gesehen –

aber keiner war wie er.

Der Albatros zog seine Kreise,

mal über dem Schiff,

mal über den Wellen,

und verschwand dann wieder in der Weite.

Doch sein Bild blieb mir bis heute erhalten.

Eine Symbol für Freiheit,

für Ausdauer,

für die stille Kraft

der Natur.

Nachwort;

Der Albatros ist mehr als ein Vogel  –

er ist ein Wanderer zwischen den Welten.

Wer ihm deinem gesehen hat,

vergisst ihn nie wieder.

Für mich war er ein stiller Grußes,

aus der Tiefe der Natur,

ein Zeichen dafür,

das wahre Größe oft

in der Stille liegt.

DS.BS

12.11.2025