20 Dezember 2025

Die Delfinin Luna ……..

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Weit draußen im warmen Blau des Ozeans lebte

die junge Delfin-in namens Luna.

Sie war kleiner als die anderen in ihren Schwarm,

aber  sie hatte etwas , das kein anderer Delfin besaß:

Wenn sie sich freute, begann das Wasser um sie

herum zu glänzen, als hätte jemand tausend

winzige Sterne hineingestreut.

Die älteren Delfine sagten, es sei nur Ablagerungen

von kleinen Meeresalgen.

Doch Luna wusste dass es mehr war.

Es fühlte sich an wie ein Geheimnis, das nur

darauf wartete, gefunden zu werden.

Eines Abends, als der Mond wie eine silberne

Sichel über den Meer hing, hörte Luns ein leises Weinen.

Es kam aus einer dunklen Felsspalte unter ihr.

Mutig tauchte sie hinab – tiefer, als sie es

je zuvor gewagt hatte.

Dort fand sie ein winziges Meereswesen, kaum

größer  als eine Muschel.

Es sah aus wie eine Mischung aus Seesternen

und Qualle und leuchtete schwach blau.

“ Ich habe mich verirrt „, flüsterte es.

Ohne mein Licht finde ich den Weg zu meiner

Kolonie nicht mehr zurück.

Luna spürte, wie ihr Herz schneller schlug.

Vieleicht war das der Moment, für den ihr eigenes

Leuchten bestimmt war. “ Halte dich an meiner Flosse fest“,

sagte sie. “ bringe dich nach Hause.“

Beide schwammen los – durch dunkle Schluchten, vorbei an schlafenden Schildkröten und neugierigen Fischen.

Und jedes Mal, wenn das kleine Wesen Angst bekam, ließ

Luna ihr Licht aufleuchten.

Das Meer um sie herum glitzerte wie

ein Sternenhimmel unter Wasser.

Schließlich erreichten sie eine riesige Höhle, deren Wände

in allen Farben schimmerte.

Hunderte leuchtender Wesen warteten dort –

eine Kolonie des kleinen Meereswasen.

Als sie Luna sahen , begannen sie zu strahlen, heller und heller, bis die ganze Höhle wie ein lebendiger Regenbogen glühte,“ Du hast uns geholfen“, sagte das kleine Wesen.

“ Dafür schenken wir dir etwas, das nur

wenige im Meer besitzen.

Es berührte Lunas Stirn – und plötzlich spürte sie, wie ihr

eigenes Licht stärker wurde.

Nicht nur, wenn sie sich Freude, sondern wann

sie Mut brauchte.

Hoffnung schenken wollte oder

jemanden helfen konnte.

 

DS.BS

20.12.2025

20 Dezember 2025

Die Schatten der Tiefe ………

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Der junge Delfin Bruno, war für seinen Mut bekannt

manchmal vieleicht ein bisschen zu mutig.

Während die anderen Delfine lieber in den Sonnigen

warmen Gewässern blieben, zog es Bruno immer

wieder die dunklen Regionen des Ozeanes.

Dort wo das Licht immer schwächer wurde und

die Geräusche dumpfer klangen.

Eines Tages hörte Bruno auf und von einem

Gerücht, das unter  den Meerestiefen kursierte:

In einer vergessenen Schlucht soll ein riesiger

Schatten leben – ein Wesen, das zuvor niemand

je richtig gesehen hatte.

Die meisten Delfine lachten darüber oder schüttelten

die Flossen. Doch Bruno spürte, dass an der Geschichte

etwas dran war. Und er wollte es heraus finden.

seiner besten Freundin Sissi, die vorsichtiger war wurde das Wasser,

aber Bruno nie allein in ein Abenteuer ziehen ließ.

Je tiefer sie kamen, desto kälter wurde das Meereswasser.

Die Farben verschwanden, und nur ein leises

Knacken der Korallen war zu hören.

Plötzlich aber vibrierte der Boden unter ihnen.

Ein dumpfer Laut, wie ein ferner Donner, rollte

durch die Schlucht.

Das war kein Felsen“, flüsterte Sissi.

Bruno nickte.

Das war ein Ruf.

Sie folgten dem Geräusch – und dann sahen sie ihn.

Ein gigantischer  Schatten glitt durch die Dunkelheit.

Erst dachte Bruno, an einem Wal, doch das

trübe wesen war anders.

Seine Haut schimmerte schwach, als würde

sie das ewige Licht verschlucken.

Und seine Augen sie waren groß, ruhig und uralt.

Das Wesen sprach nicht mit Lauten, sondern mit

einem tiefen, Gefühl, das direkt in Brunos Brust

zu dringen schien.

“ Was können wir tun?“, fragte Bruno.

Der Hüter senkte seinen riesigen Kopf:

Ihr seit schnell, ihr könnt die anderen Meerestiere warnen.

Und ihr könnt die Strömungen lenken, damit der Riss

sich nicht weiter öffnet.

Es war eine Aufgabe, die selbst erfahrene Delfine

überfordert hätte.

Doch Bruno und Sissi zögerten nicht.

Sie schwammen zurück, riefen ihren Schwarm

zusammen und erklärten alles.

Gemeinsam bildeten sie einen Kreis um

die Schlucht und begannen, mit ihren Bewegungen

die Strömungen umzulenken.

Es war anstrengend, und gefahrreich –

und der Boden bebte immer stärker.

Doch dann, nach einer gefühlten Ewigkeit,

wurde der Ozean ruhiger. der Ries schloss

sich langsam. Und die Gefahr war gebannt.

 

 

 

DS.B   S

20.12. 2025